Die Idee in der Elfenbeinküste zu helfen, ist aus einer Missionsreise 2002 nach Senegal entstanden.
Durch diese Reise nahm ich die Möglichkeit wahr, die afrikanische Kultur näher kennen zu lernen. In vielen afrikanischen Ländern ist das Leben mit vielen gegensätzlichen Impressionen geprägt. Auf der einen Seite die schöne sonnige Landschaft, die zum Erholen einlädt; auf der anderen Seite ist die Armut verbreitet, die das Leben schwer macht.

Ich bekam einen Einblick in die afrikanischen Kultur am Beispiel von Senegal dadurch, dass wir verschiedene Dörfer besuchen könnten. Dabei bewegte mich das Schicksal vieler Kinder, die sowohl in den Städten als auch in den Dörfern lebten.
Es waren Kinder, die um zu überleben, betteln mussten. Viele unter denen hatten kein Zuhause und verbrachten deren Leben auf der Straße.

Viele Kinder in Afrika sind genau so intelligent, kreativ und sportlich wie alle anderen; bedauerlich ist es nur, dass sie ihre Zeit und ihre Begabungen für den Überlebenskampf nutzen müssen. Sie gehen betteln, weil sie ohne Schulgeld keine Bildung bekommen können. Und wir Erwachsene wissen genau: Ohne Bildung gibt es keinen Beruf, ohne Beruf, keine Arbeit und ohne Arbeit keine Zukunft. So schließt sich der Kreis der Armut wieder.

Kinder dieser Welt, die Hilfe brauchen müssen geholfen werden. Als Christen sind wir berufen Notleidenden zu helfen. Kinder brauchen andere Mitmenschen die an deren Fähigkeiten glauben; Mitmenschen mit kleinen Gesten,-nur kleinen Gesten –die eine große Wirkung auf deren Leben haben können…

Nach dieser Reise entstand der Wunsch, die Zukunft solcher Kinder aktiv mitzugestalten. Durch Gespräche mit Freunden aus Deutschland und der Elfenbeinküste organisierten wir uns zu einem Deutsch – Ivorischen eingetragenen Verein.

 Erna Kraba – Missionarin in der Elfenbeinküste


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